Aktuell

Hier wollen wir ab und an News und Berichte von Anlässen (der Band oder einzelner Mitglieder) erscheinen lassen. So kann dann eine kleine Historie der Band geführt werden. Die Berichte spiegeln die subjektiven Eindrücke der Schreiber wieder mit.
Ältere Berichte finden Sie ab sofort hier: History - 2005 und früher

 

Edle Whiskytropfen munden im neuen Club

«Kunstwerk „Whisky“ the club» feierte am Freitagabend
mit zwölf feinen Tropfen seinen Gründungsevent in der Kunstwerk Bar in Siebnen.

Von Tanja Holzer

Siebnen – «Leicht rauchig, pfeffrig, trocken, weich, mit Eichennote» – das sind nicht etwa die Charaktereigenschaften von neuen Schoko-Osterhasen oder edlem Rotwein, sondern von feinstem Whisky. Am Freitagabend lud der «Kunstwerk „Whisky“ the club» zu ihrem Gründungsevent in der Kunstwerk Bar in Siebnen ein. Der Club hat sich ganz dem schottischen Nationalgetränk Whisky verschrieben. Dies feierte der Club so richtig mit Whiskytalk, mit dem Dudelsackpfeiffer Martin Frei von den Glaronia Pipes & Drums und dem Celtic Music Man MacLimi. Auf dem Grill brutzelte eine Luzerner Whiskywurst, so wurde den Gästen auch gleich klar, dass Whisky (das Wasser des Lebens) und Musik die Menschen verbindet und den Alltag vergessen lässt. Zwölf verschiedene Whiskys vom Lowland bis zum Nothern Highland und auch der Kentucky Bourbon mundeten den sechs Gründungsmitgliedern und ihren Gästen. Eine Tasting-Liste diente zur Information und der persönlichen Benotung. Der Club durfte sich wohl schon am ersten Abend über zusätzliche Mitglieder freuen. Pro Jahr sind etwa zehn Veranstaltungen rund um den Whisky geplant, von der Degustation bis hin zur Destillerien-Besichtigung und einer eventuellen Reise nach Schottland. Den Jahresabschluss soll ein «Whisky & Dine» krönen. Whisky sei der Leitfaden des Clubs, bestätigte Präsident Guido Baumann, dieses bodenständige Getränk sei etwas für Geniesser. Die Gründungsmitglieder (Bild unten v.l.) Guido Baumann (Präsident), Marco Lippuner (Vizepräsident), Michael Büchi (Kassier), Peter Kündig (Aktuar), André von Ah und Rolf Spörri freuen sich über Neumitglieder. Weitere Informationen sind bald zu finden unter www.kunstwerkwhisky.ch. Die nächste Zusammenkunft ist am 2. Mai im Kunstwerk in Siebnen. Interessierte sind herzlich eingeladen.

 

 

Glaronia Pipes and Drums

  

Auch 2010 waren Mai, Juni, August und September die aktivsten Monate der Glaronia Pipes and Drums. Die Saison begann im Frühjahr mit der traditionellen Burns Night im Hotel Adler in Schwanden, dem Anlass für Gönner und Freunde. Neben Hochzeiten, Fahnenabgaben, Geburtstagen und anderen mehr oder weniger privaten Anlässen in der ganzen Schweiz (2010 etwa ein Dutzend) gab es auch einige besondere Auftritte. Am 4. Juli 2010 traten die GP&D anlässlich des Geburtstages der neuen Gemeinde im Gemeindezentrum Schwanden auf. Im August reiste die ganze Band nach Schottland, wo sie am 7. August mit tausenden von anderen Musikern an einer Parade durch Edinburghs Altstadt teilnahm. Die Glarner übernahmen dabei die Führung ihres Blocks, einer Grossband von etwa 100 Pipers und Drummers, schliesslich war es bereits das vierte Mal, dass die Band an so einem Anlass teilnahm.

An den Schweizermeisterschaften der Pipebands und Solisten in St. Ursen FR Ende August nahmen die Glaronier ausser dem Piper Martin Frei nicht teil. Nach den Sommerferien spielten die GP&D am British Car Meeting in Mollis und hielten Ende Oktober ein Probeweekend in Schwanden ab, dieses Jahr aber ohne auswärtige Lehrer.

Personell hat sich in der Band nicht allzu viel verändert: Musikalischer Leiter und Pipe Major ist seit 2003 Rolf Kamm, Schwanden, seine Stellvertreterin ist seit 2007 Pipe Sergeant Karin Fux, Engi. Die Trommler stehen schon seit über 25 Jahren unter der Leitung von Andrew Craigie, Hätzingen. Zur Band gehören zudem: Hanspeter Ricetti, Haslen, Bernard Scott, Riedern, Martin Frei, Jona, Dominic Eberle, Flums, Röbi Fischer, Sisikon und Bernadette Leuzinger, Niederurnen als Pipers und Inge Knobel, Mitlödi, Rita Tomaselli, Glarus, Dani Hecht, Rüti ZH, Norbert Schors, Haslen und Sefik Elitok, Luchsingen als Trommler. Im Jahr 2010 haben zwei Glarner mit der Ausbildung zum Piper begonnen.

 

 

„A lot of potential!“

 

Die Glaronia Pipes and Drums holen an einer Pipeband Competition in Deutschland den Zweiten Platz.
 

Vom 3. bis 5. Juli 2009 hielt sich die Glarner Dudelsackband „Glaronia Pipes and Drums“ in Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt auf. Der dort ansässige „Clan der Ebronen“ hatte auf einer Pferderennbahn zum fünften Mal sogenannte „Highland Games“ organisiert. Im Zentrum dieser Spiele standen traditionelle schottische Disziplinen wie Seilziehen, Baumstamm- oder Steinstossen, die Athleten trugen Kilts. Viele hundert Zuschauer genossen bei schönstem Wetter die Konzerte der anwesenden Dudelsackbands oder verfolgten das Wiederaufleben keltischer Kultur. Der absolute Höhepunkt aus Sicht der Glarner waren die Auftritte der Clydebank Pipeband, der derzeit besten Dudelsackband der Welt.

Am Sonntag traten zwei deutsche und die glarnerische Band zur „Pipeband Competition“ an. Die Bands mussten einzeln aufmarschieren, sich in einem Kreis aufstellen und am Schluss mit einem Kontermarsch die „Arena“ wieder verlassen. Vier Wettkampfrichter bewerteten die Dudelsackspieler, die Trommler, das Ensemble und das Marschieren. Noch selten hatten die Glaronia Pipes and Drums vor so vielen Leuten gespielt, die Voraussetzungen hier zu brillieren waren allerdings nicht sehr gross: Zwei Piper fehlten, einer war zum ersten Mal an einer solchen Veranstaltung dabei; die Band trat statt mit drei, nur mit einer Side Drum auf und schliesslich hatte die Band kaum je in dieser Zusammensetzung geübt. Nervosität und grosse Hitze taten ein Übriges.

Der Start misslang einigermassen – „pity about start!“ wie ein Wettkampfrichter schrieb. Nach kurzer Zeit fanden die Glaronians aber wieder zusammen und spielten „well as a band“.

Die Glarner holten schliesslich den zweiten Platz, und freuten sich über die ermutigenden und hilfreichen Notizen der Wettkampfrichter.

 

PM / Rolf Kamm

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Die Glaronians zu Gast bei Freunden

Der Bandausflug der Glarner Dudelsackband nach Ochsenhausen (D) vom 23. bis 25. Juni 2006 stand im Schatten des Fussballs.
 

Im Sommer 1996 begann die Freundschaft zwischen dem Fanfarenzug Ochsenhausen (Posaunen und Landknechttrommeln) und den Glaronia Pipes and Drums (Dudelsäcke und verschiedenes Schlagwerk).

Die Schwaben waren bereits einmal zu Gast in Schwanden, die Glarner waren dagegen schon zum zweiten Mal in Ochsenhausen südlich von Ulm am so genannten (Öchslefest).
Der Name hat nichts mit Önologie zu tun; es wird vor allem Bier getrunken! Das Fest bietet den Vereinen der 8000-Seelen-Stadt Gelegenheit, für sich zu werben und Geld zu verdienen.

Natürlich erwartet man von den Schweizern in schottischer Tracht auch dieses Mal, dass sie die Gäste mit ihren Instrumenten unterhielten, doch auch das Gesellige sollte nicht zu kurz kommen.

Am Sonntagabend, wieder zurück im Glarnerland, war man denn auch nicht nur wegen des Musizierens etwas müde.
 

Und der Fussball spielte immer mit...

Mitverantwortlich für das Gelingen des Ausflugs waren das prächtige Sommerwetter und die speziellen Umstände, sprich die Fussball-Weltmeisterschaft (zu Gast bei Freunden) beziehungsweise die Teilnahme Deutschlands und der Schweiz an diesem Anlass.

Das stellte die interessierten Eidgenossen vor einige Probleme: Die Schwaben müssen auf den zweiten Kanal unseres Staatsfernsehens leider verzichten, weder Salzgeber noch Stiel noch Gröbli waren in Ochsenhausen zu empfangen.
Hinzu kam, dass weder ARD noch ZDF noch sonst irgendein deutscher Sender das Spiel Schweiz-Südkorea für übertragungswürdig hielt...als ob denn die Equipe Tricolore bisher irgendetwas Sehenswertes geboten hätte.

Minimale Abhilfe boten unsere Hassgeliebten östlichen Nachbarn: Der ORF zeigte beide Gruppen-Spiele auszugsweise.
Die Glaronier waren also (dabei), als sich unsere Nati am Freitagabend ins Achtelsfinale schoss.

Unüberhörbar gehörte der Samstag dann unseren grosszügigen Gastgebern.
Ganz zu unserem Vorteil, denn es hätte wohl kaum die gleiche Stimmung geherrscht, wenn statt der Deutschen die Schweden gewonnen hätten.

Die schottischen Klänge aus glarnerischen Lungen und Händen gingen im teutonischen Siegesrausch allerdings nicht unter-möglicherweise auch wegen unserer recht dominanten 100 bis 120 Dezibel, aber auch weil Musik wohl ohnehin längerfristiger verbindet als eine WM-Endrunde.

Man war tatsächlich zu Gast bei Freunden, was wohl auch in den nächsten Jahren so bleiben wird - auch ohne WM.

PM / Rolf Kamm

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Burns Night 25. März 2006 in Schwanden

 

Die Burns Night ist eine Tradition und das Highlight des Jahres für die GLARONIA PIPES AND DRUMS.
Es
bedeutet viel Arbeit, ein neues Programm zusammenzustellen, neue Musikstücke werden auswendig gelernt und geprobt, was nicht eine einfache Sache ist. Es braucht viel Zeit und Fingerspitzengefühl.

Das Drum Corps muss die neuen Stücke auch üben, denn ohne Trommler fehlt der Rhythmus.

Es hatte mich sehr gefreut, dass ich nach einer langen Pause wieder mit einer gut organisierten und sehr disziplinierten Band mitspielen darf. Es hat mir gezeigt, dass die Bandmitglieder ernsthaft üben.

Die sehr komplizierten Stücke- THE STEAM TRAIN TO MALLAIG und BANJO BREAKDOWN wurden von den Pipern Karin Fux und Dominic Eberle ausgezeichnet gespielt. Spass muss auch sein, um das Programm ein wenig aufzulockern, versuchten wir es mit singen.

FLOWER OF SCOTLAND, gesungen von Lead Drummer Andrew Craigie und Piper Bernard Scott, begleitet von 7 Pipers und 5 Drummers als Unterstützung.
Es hat niemand unsere Fehler entdeckt, aber wir werden uns bessern.

Ich glaube, dass die Burns Night, organisiert von Bandkomitee unter der Leitung von Pipe Major Rolf Kamm, der die Band mit scharfen Augen und mit viel Sinn für  Humor trainiert, allen gefallen hat.
Die
nächste Burns Night ist in die Planung und ich hoffe, dass ich wieder dabei sein kann. Ich wünsche allen Gönnern und den Bandmitgliedern alles Gute.

 

Piper B.T.Scott

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