Aktuell
| Hier wollen wir ab und an News und Berichte von Anlässen (der Band oder einzelner Mitglieder) erscheinen lassen. So kann dann eine kleine Historie der Band geführt werden. Die Berichte spiegeln die subjektiven Eindrücke der Schreiber wieder mit. | |
| Ältere Berichte finden Sie ab sofort hier: History - 2005 und früher |
Edle Whiskytropfen munden im neuen Club«Kunstwerk „Whisky“ the club» feierte am Freitagabend
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Glaronia Pipes and Drums
Auch 2010 waren Mai, Juni, August und September die aktivsten Monate der Glaronia Pipes and Drums. Die Saison begann im Frühjahr mit der traditionellen Burns Night im Hotel Adler in Schwanden, dem Anlass für Gönner und Freunde. Neben Hochzeiten, Fahnenabgaben, Geburtstagen und anderen mehr oder weniger privaten Anlässen in der ganzen Schweiz (2010 etwa ein Dutzend) gab es auch einige besondere Auftritte. Am 4. Juli 2010 traten die GP&D anlässlich des Geburtstages der neuen Gemeinde im Gemeindezentrum Schwanden auf. Im August reiste die ganze Band nach Schottland, wo sie am 7. August mit tausenden von anderen Musikern an einer Parade durch Edinburghs Altstadt teilnahm. Die Glarner übernahmen dabei die Führung ihres Blocks, einer Grossband von etwa 100 Pipers und Drummers, schliesslich war es bereits das vierte Mal, dass die Band an so einem Anlass teilnahm. An den Schweizermeisterschaften der Pipebands und Solisten in St. Ursen FR Ende August nahmen die Glaronier ausser dem Piper Martin Frei nicht teil. Nach den Sommerferien spielten die GP&D am British Car Meeting in Mollis und hielten Ende Oktober ein Probeweekend in Schwanden ab, dieses Jahr aber ohne auswärtige Lehrer. Personell hat sich in der Band nicht allzu viel verändert: Musikalischer Leiter und Pipe Major ist seit 2003 Rolf Kamm, Schwanden, seine Stellvertreterin ist seit 2007 Pipe Sergeant Karin Fux, Engi. Die Trommler stehen schon seit über 25 Jahren unter der Leitung von Andrew Craigie, Hätzingen. Zur Band gehören zudem: Hanspeter Ricetti, Haslen, Bernard Scott, Riedern, Martin Frei, Jona, Dominic Eberle, Flums, Röbi Fischer, Sisikon und Bernadette Leuzinger, Niederurnen als Pipers und Inge Knobel, Mitlödi, Rita Tomaselli, Glarus, Dani Hecht, Rüti ZH, Norbert Schors, Haslen und Sefik Elitok, Luchsingen als Trommler. Im Jahr 2010 haben zwei Glarner mit der Ausbildung zum Piper begonnen.
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„A lot of potential!“
Die
Glaronia Pipes and Drums holen an einer Pipeband Competition in Deutschland
den Zweiten Platz. Vom 3. bis 5. Juli 2009 hielt sich die Glarner Dudelsackband „Glaronia Pipes and Drums“ in Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt auf. Der dort ansässige „Clan der Ebronen“ hatte auf einer Pferderennbahn zum fünften Mal sogenannte „Highland Games“ organisiert. Im Zentrum dieser Spiele standen traditionelle schottische Disziplinen wie Seilziehen, Baumstamm- oder Steinstossen, die Athleten trugen Kilts. Viele hundert Zuschauer genossen bei schönstem Wetter die Konzerte der anwesenden Dudelsackbands oder verfolgten das Wiederaufleben keltischer Kultur. Der absolute Höhepunkt aus Sicht der Glarner waren die Auftritte der Clydebank Pipeband, der derzeit besten Dudelsackband der Welt. Am Sonntag traten zwei deutsche und die glarnerische Band zur „Pipeband Competition“ an. Die Bands mussten einzeln aufmarschieren, sich in einem Kreis aufstellen und am Schluss mit einem Kontermarsch die „Arena“ wieder verlassen. Vier Wettkampfrichter bewerteten die Dudelsackspieler, die Trommler, das Ensemble und das Marschieren. Noch selten hatten die Glaronia Pipes and Drums vor so vielen Leuten gespielt, die Voraussetzungen hier zu brillieren waren allerdings nicht sehr gross: Zwei Piper fehlten, einer war zum ersten Mal an einer solchen Veranstaltung dabei; die Band trat statt mit drei, nur mit einer Side Drum auf und schliesslich hatte die Band kaum je in dieser Zusammensetzung geübt. Nervosität und grosse Hitze taten ein Übriges. Der Start misslang einigermassen – „pity about start!“ wie ein Wettkampfrichter schrieb. Nach kurzer Zeit fanden die Glaronians aber wieder zusammen und spielten „well as a band“. Die Glarner holten schliesslich den zweiten Platz, und freuten sich über die ermutigenden und hilfreichen Notizen der Wettkampfrichter.
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| PM / Rolf Kamm | |
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Die Glaronians zu Gast bei Freunden Der Bandausflug der Glarner Dudelsackband nach Ochsenhausen
(D) vom 23. bis 25. Juni 2006 stand im Schatten des Fussballs. Im Sommer 1996 begann die Freundschaft zwischen dem Fanfarenzug Ochsenhausen (Posaunen und Landknechttrommeln) und den Glaronia Pipes and Drums (Dudelsäcke und verschiedenes Schlagwerk).
Die Schwaben waren bereits einmal zu Gast in Schwanden, die Glarner waren
dagegen schon zum zweiten Mal in Ochsenhausen südlich von Ulm am so
genannten (Öchslefest). Natürlich erwartet man von den Schweizern in schottischer Tracht auch dieses Mal, dass sie die Gäste mit ihren Instrumenten unterhielten, doch auch das Gesellige sollte nicht zu kurz kommen. Am Sonntagabend, wieder zurück im Glarnerland,
war man denn auch nicht nur wegen des Musizierens etwas müde. Und der Fussball spielte immer mit... Mitverantwortlich für das Gelingen des Ausflugs waren das prächtige Sommerwetter und die speziellen Umstände, sprich die Fussball-Weltmeisterschaft (zu Gast bei Freunden) beziehungsweise die Teilnahme Deutschlands und der Schweiz an diesem Anlass. Das
stellte die interessierten Eidgenossen vor einige Probleme: Die Schwaben
müssen auf den zweiten Kanal unseres Staatsfernsehens leider verzichten,
weder Salzgeber noch Stiel noch Gröbli waren in Ochsenhausen zu empfangen.
Minimale Abhilfe boten unsere Hassgeliebten östlichen Nachbarn: Der ORF
zeigte beide Gruppen-Spiele auszugsweise. Unüberhörbar gehörte der Samstag dann
unseren grosszügigen Gastgebern. Die schottischen Klänge aus glarnerischen Lungen und Händen gingen im teutonischen Siegesrausch allerdings nicht unter-möglicherweise auch wegen unserer recht dominanten 100 bis 120 Dezibel, aber auch weil Musik wohl ohnehin längerfristiger verbindet als eine WM-Endrunde. Man war tatsächlich zu Gast bei Freunden, was wohl auch in den nächsten Jahren so bleiben wird - auch ohne WM. |
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| PM / Rolf Kamm | |
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Burns Night 25. März 2006 in Schwanden
Die
Burns Night ist eine Tradition und das Highlight des Jahres
für die GLARONIA PIPES AND
DRUMS. Das Drum Corps muss die neuen Stücke auch üben, denn ohne Trommler fehlt der Rhythmus. Es hatte mich sehr gefreut, dass ich nach einer langen Pause wieder mit einer gut organisierten und sehr disziplinierten Band mitspielen darf. Es hat mir gezeigt, dass die Bandmitglieder ernsthaft üben. Die sehr komplizierten Stücke- THE STEAM TRAIN TO MALLAIG und BANJO BREAKDOWN wurden von den Pipern Karin Fux und Dominic Eberle ausgezeichnet gespielt. Spass muss auch sein, um das Programm ein wenig aufzulockern, versuchten wir es mit singen.
FLOWER OF SCOTLAND, gesungen von Lead Drummer
Andrew Craigie und Piper Bernard
Scott, begleitet von
7 Pipers und 5 Drummers als Unterstützung. Ich
glaube, dass die
Burns Night, organisiert von Bandkomitee unter
der Leitung von Pipe Major Rolf Kamm, der die
Band mit scharfen Augen und mit viel Sinn für Humor
trainiert, allen gefallen
hat.
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